kath. Propsteigemeinde St. Stephanus Beckum

Quirinuskapelle

 

quirinuskapelle beckum aussen

 

quirinuskapelle beckum innen

Stromberger Straße 97 • 59269 Beckum
 
Geschichte

Errichtung: 1523 Weihejahr
 
Bauform: einschiffiger Ziegelbau mit Bruchsteinsockel, Dachreiter mit Glocke, linsenartige Strebepfeiler, Eingangstür zur Westseite (heute), früher weitere Zugänge, mehrere Veränderungen und Umbauten bis 1973
 
Besonderheiten:
• Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert
• spätgotische Holz­decke mit blauem Himmelsgrund und Sternen­firmament
 
Außerhalb der damaligen Stadtmauern von Beckum befand sich im 16. Jh. ein Leprosen­haus. Heute ist nur noch die dazugehörige Kapelle erhalten. Zur Wasserversorgung der Leprakranken diente der nahe gelegene Siechenbach. Darum wird im Volksmund die Kapelle auch heute noch Siechenhauskapelle genannt. Die Stifterinitialen vom münsteraner Bischof Christoph Bernhard von Galen (1650 – 1678) befinden sich im Altarsockel.