Mitreißende Trommelreise zum Abschluss der Solibrot-Aktion

Wenn 200 Trommeln in der Kirche erklingen
Mitreißende Trommelreise zum Abschluss der Solibrot-Aktion  
Die zukünftigen Schulkinder der katholischen KiTas aus Beckum und Neubeckum sowie die aktuellen Erstkommunionkinder aus Beckum, Neubeckum und Wadersloh haben in diesem Jahr an der Solibrot-Aktion teilgenommen.
Dabei haben sie wertvolles Wissen über ihre Rechte und die Bedeutung von Grundnahrungsmitteln erworben. Angetrieben von dem Gedanken, dass jedes Kind genug zu Essen und die Möglichkeit haben sollte, zur Schule zu gehen, haben sie anschließend mit viel Freude leckere Brote, Brötchen, Müslis uvm. hergestellt. Diese wurden dann gegen eine Spende abgegeben. Mit dem so gesammelten Geld kann nun Misereor, die Hilfsorganisation hinter der Solibrot-Aktion, Schulen in abgelegenen Gebieten von Madagaskar bauen, um Kindern eine bessere Bildung und Zukunftschancen zu ermöglichen.
Und die Kinder hier konnten spüren: Ich kann selbst etwas tun, um die Welt ein Stückchen besser zu machen.
Um den Kindern für ihren Einsatz zu danken, organisierte Misereor am Freitag ein besonderes Event: Die Trommelreise.
Markus Hoffmeister, ein erfahrener Geschichtenerzähler und Trommler, besuchte die Stephanus-Kirche.  Im Gepäck hatte er unter anderem 200 der Klanginstrumente. Beherrschte anfangs noch das übliche Gewusel die Stimmung in der Kirche, gehörte die Aufmerksamkeit der Kinder bereits mit den ersten Tönen ganz Markus Hoffmeister. Gemeinsam mit ihm trommelten sie zu seinen fesselnden Geschichten.
Dazu musste zuerst einmal das Herz der Trommel begrüßt und sich mit dem Instrument vertraut gemacht werden. Dann ging es los auf eine spannende Reise nach Afrika, wobei die Trommelklänge der Antrieb des Flugzeuges waren. Dort angekommen handelte die Geschichte für die KiTa-Kinder von der Kraft des Teilens und die Geschichte für die Erstkommunionkinder davon, wie viel man auch als Kind erreichen kann. Immer wieder wusste Markus Hoffmeister dabei die Trommelklänge als Tiere, Wetterphänomene o.Ä. zu nutzen. Gerahmt wurden die Geschichten außerdem durch eingängige Lieder, die natürlich auch vom Rhythmus der Trommeln unterstützt wurden.
„Unterm Himmelszelt, leben Kinder einer Welt. Trommelt, tanzt und singt, spielt für jedes Kind! Für die eine Welt! Unsre Welt ist rund, unsre Welt ist bunt! Jeder von uns zählt!“ So heißt es in einem der Lieder, das die Teilnehmenden sicher noch einige Zeit als Ohrwurm begleiten wird.
Für alle Beteiligten war der Tag und die ganze Solibrot-Aktion ein eindrucksvolles Erlebnis.
Nicht möglich gewesen wäre das ohne das Engagement der ErzieherInnen, Eltern und KatechetInnen, die die Kinder und das Projekt unterstützt haben.
Vielen Dank allen Kindern, HelferInnen und SpenderInnen!
Julia Carolin Riedl
Pastoralreferentin 
     
   
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